Microsoft Windows Dump
Kategorie: Abbilder / Images
Mit der Dateiendung dmp werden im allgemeinen so genannte Dumpfiles gekennzeichnet. Unter Dump versteht man in der Regel eine Kopie des Speicherinhaltes eines Gerätes. Das Ergebnis einer Ausgabe dieses Inhaltes in eine Datei bezeichnet man als Dumpfile.
Dump-Dateien werden meist vom Betriebssystem automatisch nach einem Systemabsturz erzeugt. Diese Dateien können analysiert werden, um die Ursache zu finden. Dabei ist dmp kein wirkliches Format, sondern einfach nur ein Speicherabbild. Daher ist es wichtig zu wissen, wer die Datei erzeugt hat, falls man sie analysieren möchte.
Generell lassen sich dmp Dateien in einem Hexeditor und je nach Art auch mit einem Entwicklerwerkzeug anzeigen. Zu beachten ist jedoch, dass dmp Dateien je nach Speichergröße auch sehr groß sein können und viele Editoren mit Dateien von mehreren GB Größe nicht umgehen können. Meist sind dmp Dateien nur für Entwickler interessant.
dmp Dateien werden meist von Windows oder Visual Studio erzeugt und können je nach Einstellung verschieden groß sein. Neben dem kleinen Speicherabbild (Small Memory Dump) mit einer Größe von 64 KB, gibt es den Kernel Memory Dump und das komplette Speicherabbild deren Größe abhängig von der Hauptspeichergröße des Systems ist.
Je nach Art des Systemabsturzes wird oft auch gar keine dmp Datei erzeugt. Sieht man einen Bluescreen, auf dem unten eine Prozentanzeige läuft, wird eine dmp Datei erzeugt. Nach mehreren solcher Abstürze empfehlt es sich diese wieder zu löschen. Das geht entweder über die Systembereinigung oder Programme wie Pirisoft CCleaner.
Programme, mit denen man Microsoft Windows Dump Dateien mit der Endung dmp öffnen kann:
Windows
Freeware:
Microsoft Windows Debugging Tools
Microsoft Windows Kernel Debug
Microsoft Dumpflop Utility
Dumpchk.exe
Microsoft Visual Studio Express